Zeit des Um- und Aufbruchs

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Zeit des Um- und Aufbruchs

Karin hat es in ihrem letzten Blogeintrag bereits angeschnitten – die Familie Beer hatte dieses Jahr einiges zu tragen. Sascha wurde im April sehr krank und befindet sich aktuell noch immer mitten in seiner Genesung – glücklicherweise mit tollen Fortschritten.

Der plötzliche und völlig unerwartete (wer erwartet das auch schon?) Ausfall Saschas hat uns alle am H.O.F. sehr betroffen gemacht und uns alle auch verändert und geprägt. Die größte Veränderung betrifft wohl Sascha.

Es fühlt sich so heftig an, wenn dir klar wird, dass deine Gesundheit, die so oft als selbstverständlich angesehen wird, vergänglich ist. Und ich kann es nicht in Worte fassen wie heftig sich die Angst um das Überleben deines Partners und Daddys deiner Kinder anfühlt.

Diese Erfahrungen ließen uns Beers intensiv innehalten. Und wir haben uns geschworen: „Wir wollen nichts mehr aufschieben! Wir leben im Hier und Jetzt. Worauf warten wir noch?“

Wir packen es an!

Vor allem das ‚ins Tun kommen‘ wurde uns enorm wichtig. Die letzten Monate und phasenweise auch Jahre waren wir lethargisch, gelähmt, überfordert, ja sogar handlungsunfähig. Wir sind der Ansicht, dass wir selbst für diese Gefühlszustände verantwortlich sind. Oft machen wir unser Umfeld für genau diese Gefühle verantwortlich – ist es doch viel einfacher jemand anderem die Verantwortung dafür umzuhängen – jedoch bin ICH gelähmt, das bedeutet auch ICH kann diesen Zustand ändern! Und das haben wir getan!

Sascha und ich haben uns immer wieder mal über das Reisen unterhalten, jedoch nicht wirklich ernsthaft. Nun wurden aus den wagen Worten Pläne und aus den Plänen wurden Handlungen. Wir sind mitten drin im TUN.

Konkret bedeutet das, dass wir kommenden Winter (ab Jänner) drei Monate in Thailand verbringen werden und anschließend mit dem Wohnmobil durch Europa cruisen. Yeah! Wir sind total aufgeregt, vor allem Sam kommt aus dem Pläneschmieden gar nicht mehr raus. Die Vorfreude ist groß und es fühlt sich wirklich toll an. Ganz intensive Familienzeit, nur wir vier. Unser neuer Fokus: Familie.

Der Fokus

Was uns in den letzten Monaten auch sehr gefehlt hat, ist der Fokus bzw. fokussiert zu bleiben. Wir hatten viele Ideen, Wünsche und Visionen, auch beruflich, und konnten wenig bis gar nichts davon umsetzen. Wir ließen uns von äußeren Umständen beeinflussen und ablenken. Sei es der Haushalt, Garten, Familie, alte Denk- und Handlungsmuster, usw…. Dem haben wir jetzt den Kampf angesagt und freuen uns, dass in naher Zukunft vieles davon wegfallen wird.

Und der H.O.F.?

Diese Reise hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf unser H.O.F. Leben, denn vorerst ist unser Leben hier am wundervollen Mitananda H.O.F. zu Ende. Wir räumen das Feld und machen Platz für Neues.

Letztes Jahr gab es viele Menschen, die Interesse hatten hier gemeinsam mit Karin, Niko, den Kindern und den Tieren zu leben – diese Möglichkeit gibt es ab Ende diesen Jahres wieder. All jene unter euch die ernsthaftes Interesse haben: fühlt euch aufgefordert euch bei mir unter bea@mitanandahof.com zu melden.

Eure
Bea

 

Fotoquelle: www.canstockphoto.at

Bea
Bea

1 Kommentar

  1. Karin sagt:

    Glückwunsch zu eurer Entscheidung! Alles Gute und eine tolle Reise!
    Liebe Grüße,
    Karin

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